#427 Die ungeschönte Wahrheit

Sonntag, 1. Juli 2012

Es hat schon einen Grund, warum ich von MO - DO an meiner Küche geräumt habe. Zuerst habe ich erfolgreich Chaos gemacht, und zwar wirklich jeden Schrank ausgeräumt, komplett, ausgewischt, alle Ecken und Löcher zugeklebt (Danke an durch Milchreis eingeschleppte Motten!). Alles ausgemistet, neu einsortiert, einen superschweren Karton den wir nur zu zweit tragen konnten, in den 2nd Hand Laden gebracht, meine Eidgenossen von Tupper allesamt gebraucht und befüllt und das Chaos langsam aber wirkungsvoll beseitigt.

Aber, bevor ich alle abschrecke, hier das absolut zufriedenstellende Ergebnis, meine Küche:
(Auf der Fensterbank züchte ich Kräuter, solange sie eben halten ;P)

Übrigens haben mir ausgediente Glossy- und dm-Boxen ihren Dienst zuteil werden lassen:
Aber um dorthin zu gelangen, musste ich dieses Chaos veranstalten:
Ihr könnt euch vielleicht vorstellen, wie sehr ich es gleich nach dem ausräumen gehasst habe, überhaupt damit angefangen zu haben. Es ist eine - auf gut Deutsch gesagt - Scheiß Arbeit, und aus Chaos wird noch mehr Chaos. Irgendwann weiß man nicht mehr, wo man anfangen soll, wo weitermachen, wo man etwas hingelegt hat oder überhaupt, wo einem der Kopf steht.

Aber so nach und nach lichtete sich das Chaos, und siehe ganz oben, es wurde alles gut. ;)
Genau so etwas habe ich vor 2, 3 Monaten im großen Bad veranstaltet, es aber in einem Tag geschafft. Die Wohnzimmerschränke könnten das auch mal gebrauchen, zuletzt habe ich das 2010 gemacht, als mein Mann im Krankenhaus war um die Mandeln rauszubekommen und ich so furchtbar nervös war als er in den OP geschoben wurde. Da brauchte ich Ablenkung, öffnete alle Schranktüren und habe wirklich jedes Fitzelchen mit einem Armwisch aus den Schränken gefegt. In zwei Jahren hat sich da nur auch wieder vieles angesammelt.. Nur leider bin ich nicht gerade von der minimalistischen Menschsorte, ich kann sehr gut Chaos verbreiten, tu mich aber sehr schwer, es wieder zu beseitigen.

Wie geht es euch? Verbergen sich auch bei euch hinter Schranktüren wahre Fundgruben aller möglicher Dinge oder ist für euch Ordnung im sichtbaren und unsichtbaren Bereich das A und O?

Kommentare:

  1. Das mit den Lebensmittelmotten ist echt eine fiese Sache. Zum ersten Mal davon gehört habe ich auf einer Tupperparty und seitdem habe ich Angst, dass ich mir auch mal so etwas mal mit nach Hause nehme... Deine Küche gefällt mir gut; sieht nach viel Platz aus. :)

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  2. Das habe ich mir für die nächsten Tage auch vorgenommen. Ausräumen, ausputzen, aussortieren, einräumen ....und sich freuen, dass ein weiterer Punkt auf der to-do-Liste abgearbeitet ist.

    Ich bin auf mein Chaos gespannt !

    Liebe Grüsse
    Nicole

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  3. Oh mein Gott! Wow, da hast du dir ja mal Arbeit gemacht. Jetzt bist du bestimmt Stolz, dass alles so schön geworden ist.
    Liebe Grüße aus Duisburg,
    Dani

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  4. So geht es glaube ich vielen, erst einmal geht man mit viel Vorfreude an die arbeit, wenn man dann sieht WIEVIEL man im Schrank hat und es überall steht, ärgert man sich, aber wenn man es schön eingeräumt hat freut man sich wieder darüber und nimmt sich vor nun Ordnung zu halten... :)

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  5. Ich bin erst vor kurzem umgezogen und habe von daher eher zuviel Platz in den Schränken als zu wenig!:) Aber ich habe mir fest vorgenommen drauf zu achten was ich da für Zeug sammel/stapel/aufbewahre, damit es nicht irgendwann doch wieder alles voll steht! Aber so Küchenausräumationen kenn ich zu gut!:)

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  6. Ich hoffe hoffe hoffe morgen kann ich es genau bei mir in der Küche machen. Wir haben eine viel kleine Küche und nicht so viel Kram aber es ist alles offen und es wird irgendwie dreckig und unordentlich. Mal schauen, wie lange ich dafür brauche.

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