Sonntag, 31. August 2014

#620 Rezepte aus der Kindheit: Grießauflauf mit Kirschen

Kennt ihr das? Ihr habt als Kind Dinge total gerne gegessen, die ihr im Erwachsenenalter nie wieder gegessen habt? Warum auch immer..
Gut, manchmal schmecken einem die Dinge auch einfach nicht mehr, weil sich der Geschmack gewandelt hat oder man sich auf gut Deutsch gesagt einfach auch daran überfressen hat. So gehts mir bei Ravioli aus der Dose. Die hab ich geliebt - und auch sogar kalt noch gerne gegessen. Aber ich hab mich da eh nicht so (ich mag auch kalte Pizza und kaltes Chili total gerne ;) ).
Vielleicht würde ich manche Rezepte auch wirklich nicht mehr aufleben lassen, weil.. weil eben. (Ernsthaft, ich habe keine Ahnung?).
Da ich aber nunmal drei Kinder habe und ich finde, sie sollten diese leckeren Dinge auch kennenlernen, gabs am Donnerstag bei uns einen Grießauflauf mit Kirschen - aus dem Ofen. Es ging weg wie warme Semmeln, dass die Teller nicht abgeleckt wurden, ist auch das einzige. ;)
Und weils echt mal wieder sooo gut war und ich das bestimmt nochmal machen werde (weil, sagte ich schon das es soooooooo sooo gut war??), gibts nun hier das Rezept. Ihr dürft nämlich auch mal wieder Kindheitsrezepte essen. :D


Hierfür braucht ihr - ganz wichtig - Vorbereitungs- und Backzeit, also zeitig anfangen. Außerdem:
  • 1 Glas Kirschen
  • 1 l Milch
  • eine Prise Salz
  • 250 g Weichweizengrieß
  • 4 Eier, getrennt
  • 150 g Zucker
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 80 g weiche Butter
  • 1 Teelöffel Backpulver
Die Kirschen in ein Sieb geben, gut abtropfen lassen.
1 l Milch mit der Prise Salz aufkochen, von der heißen Platte nehmen. Den Grieß einrieseln lassen, mit dem Schneebesen einrühren, nochmal auf die Platte stellen und aufkochen lassen. Dass die Masse recht fest wird, soll so sein. Nach gut 30 Sekunden vom Herd nehmen, beiseite stellen und abkühlen lassen. (30 Minuten).

Den Ofen auf 200°C (Umluft 180°C) vorheizen.
Aus den 4 Eiweißen einen schnittfesten Eischnee herstellen (Thermomix: kühler, fettfreier Topf, 2 Min / Stufe 4 / Schmetterling) - ansonsten das gute alte Handrührgerät oder sonstige Küchenmaschine.
Den festen Eischnee dem Grießbrei unterheben. 
Die Eidotter mit dem Zucker, Vanillezucker, der Butter und dem Backpulver verrühren, ebenfalls dem Grießbrei unterrühren.

Dann die ganze Masse in eine Auflaufform füllen und die Kirschen darüber verteilen.

30-45 Minuten im Ofen überbacken. Fertig! Und sooo gut!

Samstag, 30. August 2014

#619 Minialbum

Hachja. Es mutet herbstlich an, und ich bin wieder in absoluter Bastelstimmung. Naturgemäß hat sich über die Jahre mit Kindern einiges angestaut, das nun auch gerne endlich mal verarbeitet werden will. Ich mache ja immer mal wieder Kleinigkeiten, diesmal wars mir aber mal nach einer etwas größeren Kleinigkeit.
Es sollte bzw. es wurde eine Überraschung für eine Freundin von mir, der ich etwas persönlichtes schenken wollte. Und wie man so schön sagt, mit viel Liebe gemacht. Weils halt einfach stimmt. :)
Und so habe ich ihr ein Mini-Foto-/Erinnerungsalbum geschenkt. Was sie letztlich reinklebt, ist natürlich ihr überlassen. Und weils mir so gut gefallen hat, habe ich mir selbst auch eines gemacht, das mit Urlaubsfotos aus diesem Jahr befüllt werden will. (Da fällt mir ein, die hab ich ja noch gar nicht gezeigt? Oh. Na dann.. weiß ich ja was ich demnächst zu bloggen habe. ;) ).

Aber nun erstmal zu diesem Minialbum, das mir noch immer sooo gut gefällt. Gut dass Yvonnes Name drauf stand, sonst hätte ich es selbst behalten. Kein Witz.

;)

Das "barocke Tapetenmuster" des Außenlebens hat mir ganz gut gefallen, es glitzert auch ganz leicht. Der Knopf ist von Tchibo oder so; er ist etwas unorthodox angenäht aber äh.. macht nix. ;P
Auf der Rückseite ärgerte mich ein wenig, dass man sieht wo das Band anfängt, aber mhm. Hey, mit Liebe gemacht, ne?

Damit auch jeder weiß wems gehört!

Ich werde nun nicht zu allen Seiten was sagen, keine Sorge. ;) Ist ja auch primär selbsterklärend.

Ach, aber hier muss ich noch was sagen. ;D Hier kam natürlich noch ein Brief rein. Aber der steht unter Briefgeheimnis. Deshalb: nur der Umschlag. (Ach?!)


Ja, das ist also Yvonnes Minialbum. Doch, mir gefällts noch immer. Allerdings, nachdem ich nun einiges ausprobiert habe in Sachen scrappen, würde ich noch ein paar Elemente mehr hinzufügen, aber so für den Anfang und für das außer-der-Reihe-beschenken ist es allemal prima geworden. :)


Materialliste:
Diverse Scrapbookingpapiere
Embellishments
Transparentpapier
Washi- und Spitzentape
Glitzerblingbling
Umschlag
Klebstoff
Schlaggold
Twine
Knopf
Anhänger
Stempel
Stoffband
Doily


Freitag, 29. August 2014

#618 August Sketch {Scrapbook Werkstatt}

Momentan versuche ich mich am scrappen (morgen nochmal mehr dazu).
Noch habe ich nicht übermäßig viel Material, da ich mir aber das tolle Septemberkit bestellt habe, werde ich demnächst mehr zum (aus)probieren und aufhübschen haben. Freude! ;)

Ich habe mich nun am diesmonatigen Sketch probiert, quasi eine ungefähre Vorlage, nach der man ein Layout schafft.

Hier mein Versuch:
So für den ersten Versuch - und die "random" Embellis und Papiere die ich hier so gehortet habe, bin ich eigentlich ganz zufrieden.

Wie findet ihr es?

#617 Geburtstagsbombe

Geburtststagsverpackungen. Immer ein leidiges Thema. Natürlich möchte man als Geburtstagsgast ein Geschenk hübsch präsentieren, einfach liebevoll eingepackt. Aber irgendwie.. alles schon gehabt. Natürlich kann man heutzutage Geschenke so toll aufpimpen wie noch nie zuvor. Ob aufwändig oder simpel in braunes Packpapier eingepackt, vielleicht ein wenig bestempelt (Kartoffeldruck, Radiererstempel oder oder), Schleifen hier, Doilys dort, geht alles super.

Aber was, wenn das Geschenk nur ein ganz kleines ist?
Auf den Kindergeburtstagen hier in der Umgebung wirds immer mehr Mode, Gutscheine zu schenken. Gutscheine vom Spielwarenladen oder auch Amazon. Find ich sogar richtig super, denn etwas dreifach geschenkt zu bekommen, ist auch nicht Sinn der Sache. Und in diesem Zeitalter haben viele Kinder auch schon eine eigene Amazon-Wunschliste.
Nun ist es aber so, dass so ein Gutschein alleine, auch wenn Amazon hier hübsche Bildchen dazuliefert, einfach nicht viel hermacht. Viele Leute fühlen sich dann schon fast gezwungen, noch eine Kleinigkeit dazu zu kaufen, damit man nicht nur einen kleinen Umschlag verschenkt. Sieht halt im ersten Augenblick etwas "mickrig" aus, wenn man es mit ausladenden Geschenkverpackungen vergleicht.

Nun bin ich ja, vielleicht habt ihrs ja schon mitbekommen, ein großer Fan von Konfetti und dergleichen. Universell einsetzbar, nicht nur für Fasching, auch fürs Briefe schreiben und ja, auch für Geschenke. Ich habs euch vor einiger Zeit mal gezeigt, mein "Glas Geburtstag", das ich mittlerweile schon öfter mal verschenkt habe.
Nun ging mein Sohn heute auf einen Geburtstag, und weil sich sein Kumpel einen Amazon-Gutschein gewünscht hat, habe ich überlegt, wie man diesen auf eine witzige Art präsentieren kann. Und schon war die "Geburtstagsbombe" geboren. ;)

Making of the "Birthday Bomb":
Zuerst habe ich einen Anhänger bestempelt. Außerdem habe ich mit meinem Labelmaker einen Aufkleber mit dem Amazongutscheincode bedruckt.

Dann habe ich ein großes Viereck Frischhaltefolie auf den Tisch gelegt und dieses mit Konfetti bestreut. Dazwischen habe ich Süßigkeiten verteilt - wie auch den Amazoncode. Obendrauf kam - natürlich! - noch mehr Konfetti. Yay!
Danach habe ich die Frischhaltefolie an allen Enden und in der Mitte zusammengefaltet.

In die Mitte habe ich eine "Dynamitstange mit Zündschnur" gesteckt, das Ganze mit Schnüren zugebunden und natürlich den Anhänger angebracht.

Fertig ist die Geburtstagsbombe! :)
Da sich darin auch einige Süßigkeiten verstecken und natürlich der wichtige Gutschein, sollte man das Ganze vielleicht über einem Teller vorsichtig öffnen. Und genießen. Und dann seinen Wunsch bestellen. ;)

Wie findet ihr die Geburtstagsbombe?

"Material"liste:
Frischhaltefolie
Anhänger
Buchstabenstempel
Konfetti
Gutschein
Dynamitstange - Look-O-Look
Colaspaghetti (Zündschnur in der Dynamitstange sowie zum zuschnüren) - Look-O-Look
Apfel- und Erdbeerspaghetti (zum zuschnüren der Bombe) - Look-O-Look
Power-Rollen (Inhalt der Bombe) - Look-O-Look
Saure Regenbogensticks (Inhalt der Bombe) - Look-O-Look
Süße Schlangen (Inhalt der Bombe) - Look-O-Look
Saure Erdbeer-, Apfel- und Regenbogenstreifen (Inhalt der Bombe) - Look-O-Look
Salamander (Inhalt der Bombe) - Look-O-Look

Dieser Eintrag entstand in Zusammenarbeit mit Look-O-Look.

Donnerstag, 28. August 2014

#616 Zucchini-Quiche {variabel}

Essen - Story of my life. ;)
Als der Hunger mal wieder zugeschlagen hat, wollte ich gerne etwas "frischeres". Da ich gerade ganz viele Zucchini bekommen habe, habe ich mich für eine Zucchiniquiche entschieden. Die mag ich besonders gerne, sie geht - auch in kleineren Förmchen (Silikon-, Muffinform etc), eine Zucchiniquiche kommt immer super zum brunchen, picknicken, als Vorspeise oder auch als Hauptspeise. Wenn man keine Zucchini mag, dann kann man auch problemlos Lauch, Paprika, Broccoli, Erbsen, Mais und viiieles mehr nehmen.

Das hier ist das (naja, eines ;D) der guuuten Stücke:
Nur mal so, zum Mund wässrig machen. ;)

Aber gerne verrate ich euch auch, wie es funktioniert. Man kann die Quiche mit der Küchenmaschine, der Rührmaschine, dem Thermomix  oder per Hand zubereiten, das macht alles nicht viel Unterschied, außer vielleicht (minimalst?) zeitlich.

Die Zutaten für eine Springform (8 Stück):

Quarkmürbteig:
  • 200 g Mehl
  • 100 g Butter, in Flöckchen
  • 100 g Magerquark, abgetropft
  • 2 TL Salz
  • 1 TL Backpulver
  • 3 EL Semmelbrösel für den Boden
Belag:
  • 750 g Zucchini, geraspelt
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200 g gekochter Schinken, in Würfel geschnitten
  • 60 g geriebener Parmesan
  • 30 g geriebener Käse
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 200 g saure Sahne
  • 1 EL Mehl
  • 3 Eier
  • Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß
  • 20 g Semmelbrösel für den Belag
  • Butterflöckchen
Den Parmesan reiben, beiseite stellen.
Alle Zutaten für den Quarkmürbteig - minus der Semmelbrösel - zusammenschütten und vermengen / mixen / mischen / kneten. Zu einer Kugel formen und 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.

Derweil die Zucchini waschen, trocknen und raspeln. Mit Olivenöl, einer gepressten Zehe Knoblauch, dem gewürfelten Schinken, den Rosmarinnadeln und den Gewürzen 10 Minuten lang in einem Topf dünsten. Dass die Zucchini dabei Wasser ziehen, macht nichts.
Danach den Topf beiseite stellen und alles etwas abkühlen lassen.
Den Backofen auf 200°C Umluft vorheizen.
Den Quarkmürbteig aus dem Kühlschrank holen und in einer gut gefetteten Springform ausrollen. Den Rand rund 4-5 cm hochziehen. Semmelbrösel auf den Boden und Rand streuen (Form schwenken) und rund 15 Minuten im Ofen vorbacken. (Bei kleineren Formen sollte man ggf. etwas kürzer backen).
Während dem Backen die Hälfte des Parmesans mit saurer Sahne, Mehl, Eier, Salz, Pfeffer und dem Paprikapulver verquirlen, bis eine glatte Masse entsteht. Diese zu den Zucchini in den Topf geben und schön vermischen.
Das Ganze dann auf den vorgebackenen Quarkmürbteig geben. Zum Schluss die andere Hälfte des Parmesans mit den restlichen Semmelbröseln vermischen und auf der Zucchinimasse verteilen. Ein paar Butterflöckchen darüber geben und in etwa 35 Minuten fertig backen.

Wer es etwas deftiger mag, kann natürlich auch mit Cayenne oder Chilis würzen.

Guten Appetit!

Mittwoch, 27. August 2014

#615 Süße (!) Prinzessinnen-Party

Herbstwetter im Sommer, und kein Ende in Sicht. Es werden wieder Socken getragen, der heißgeliebte Strickmantel ist immer in Griffweite, ich mag es ja ganz gerne. Einzig für die Kinder ist es totaler Müll. Da fingen die Ferien schon mit einer Platzwunde und einem gebrochenen Arm an (verschiedene Kinder ;) ), kaputte Knie und Fieber waren auch schon dabei.
Der Pool blieb beinahe unberührt, Regenschirme und Gummistiefel waren dafür umso gefragter. Die Kinder hatten trotzdem ihren Spaß. ;)

Trotz allem fehlte das, was ich sonst unter "magischen Sommerabenden" kenne. Einfach die, in denen man draußen sitzt, die Hitze des Tages langsam kühler wird (wenn auch kühler in Anführungsstriche gesetzt werden müsste), man ist satt vom grillen, hat noch einen Drink vor sich stehen und schaut nach Sternschnuppen.

Oh okay, jetzt habe ich von den Erwachsenen-Tagen gesprochen. Für (meine) Kinder wäre es wohl so oder so ähnlich: so spät wie möglich aufstehen, frühstücken, spielen, nicht aufräumen, in den Garten aufs Trampolin gehen, in den Pool springen, schaukeln, zu den Freunden über die Zäune rufen, dann mit ebendiesen Freunden in den umliegenden Gärten herumräubern, Sandburgen bauen, Schätze bergen, mit dem Hund aufs Feld gehen und Bällchen werfen, ein Gartenpicknick mit Freunden, wieder in den Pool, danach aufs Trampolin und nochmals in den Pool, abends grillen, dann in die Badewanne und noch (für Erwachsene gefühlt bis in die Nacht hinein, für die Kinder gefühlt mal wieder viel zu kurz) Höhlen bauen und mit den Geschwistern Geschichten erzählen, wenn es draußen schon dunkel ist.

Einiges davon ließ sich ja umsetzen, immer mal wieder, aber vieles eben auch nicht. Wir haben es dann mal ganz anders gemacht und holten die kleine Party ins Haus. Einfach, weil wir es können. Einen Grund braucht es auch nicht, Geburtstag feiern kann ja jeder. ;)

Also kreierten wir mit Hilfe diverser Look-O-Look Candys eine kleine Prinzessinnenparty. Die Mädels fanden es super, mein Junge fand zumindest die Süßigkeiten toll, aber er wird auch noch auf seine Kosten kommen - der Sommer (zumindest die Ferien) sind noch lange nicht vorbei, und ein Jungsgeburtstag wartet schon direkt um die Ecke. :)

Trotzdem tauchten wir ins Prinzessinnenland ab, und wie es sich gehört, war es magisch. Feenlichter, Farben, Schlaraffenland deluxe und das Beste: so gut wie alles war naschbar! Weil - das muss auch mal sein.
Die Prinzessin (eigentlich: Ballettänzerin, aber psst ;P) wartete höchstpersönlich mit ihrem hochgestecktem Haar, Kette und Zepter auf. (Haben Prinzessinnen eigentlich Zepter, fällt mir da gerade so auf?). Hinter ihr zu sehen die spitzen Schlosstürme mit Wimpeln und Regenbogen. Glitzer Glitzer Bling Bling!

Eine Krone darf natürlich auch nicht fehlen!

*hust* Ein paar Dekoelemente fielen dem "Bau" (bzw. dem Kau - uah, entschuldigt das lahme Wortspiel!) zum Opfer. Sorry so not sorry. So lecker! Hättet ihr doch wohl selbst nicht geglaubt dass nicht genascht wurde?!

Speziell die Wolken gefielen mir. Zwar sind Regenwolken im Eigentlichen ja nun nix tolles (besonders wenn man aktuell aus dem Fenster guckt), aber diese hier sind nett. Immerhin sind sie strahlend blau. Und man kann zumindest den unteren Teil essen. Außerdem braucht es ne Regenwolke um einen Regenbogen zu zaubern, der sich zwischen den vorderen Türmen spannte (wenn er sich auch nicht bog.. höm).
Science, Baby!

Der absolute Clou ist übrigens, dass, wenn man so eine Prinzessinnenparty veranstaltet, es natürlich auch noch ein kleines Prinzessinnen-/Mädchenpäckchen gibt. Passend zum Thema, egal ob mit oder ohne (echte) Prinzessin.
Während sich meine Mädels also darüber hermachten, hat mein Sohn sich über die Deko hergemacht. ;) "Süßsatt" waren sie hinterher auf jeden Fall alle. Und Spaß gemacht hat es trotz Regen draußen auch.

Nun bin ich schon wieder am erstellen und basteln, denn, wie oben schon erwähnt, gibt es einen Jungengeburtstag, auf den mein Sohn eingeladen ist und für den ich mir was einfallen lasse. :)

Wie findet ihr die süße Prinzessinnenparty für regnerische Tage? Was macht ihr, wenn euch daheim die Decke auf den Kopf fällt während es draußen in Strömen gießt?

"Material"liste:
Eiswaffeln
geschmolzene Schokolade
bunte essbare Dekokügelchen
silberne essbare Dekokügelchen
Marmor-Minigugls (natürlich selbstgebacken)
saure Regenbogensticks - Look-O-Look
Süßer Schmuck (Kette, zur Minikette umfunktioniert, Wimpel sowie Regen) - Look-O-Look
SMS-Lollies (Zepter) - Look-O-Look
Apfel-, Erdbeer- und Colaspaghetti (Wimpel, Haarschleife und Regen) - Look-O-Look
Power-Rollen (Krone) - Look-O-Look
Girl's mix (Geschenkpäckchen, siehe Glas) - Look-O-Look


Dieser Eintrag entstand in Zusammenarbeit mit Look-O-Look.

Donnerstag, 24. Juli 2014

#614 Polsterreinigung leicht gemacht

Unsere Sofas. Eine kleine Neverending Story.
Verliebt haben wir uns in die hellblauen Stücke anno 1999, als wir Möbel für unsere neue Wohnung aussuchten. Raus aus der Studenten-Kellerbude ging es, in eine sehr witzig geschnittene, offene und helle Parterre-Wohnung mit zwei Terassen und Gartenanteil.
Wir waren super aufgeregt, voller Vorfreude und trieben uns in den Möbelhäusern Deutschlands herum. Wir kauften mal hier ein Stück, mal dort ein Stück. Von Dortmund über Stuttgart war alles dabei - und wir hatten damals tatsächlich nicht ein Stück von IKEA!.

Aber die Sofas (und ein Sessel) waren natürlich besonders wichtig. Erstens stand man direkt im Wohnzimmer, wenn man zur Tür hereinkam, und zweitens werden die ja besonders gerne benutzt. Zumindest von uns. ;)
Die Farbe war natürlich ein absoluter Hingucker, und alle fragten, woher wir die Sofas haben. Kam wohl offenbar gut an. Das war eben so der Geschmack der 2000er. ;)

Und dann kamen nach und nach unsere Kinder. Und mit ihnen litten unsere gewaltig.
Sie waren zwar recht einfach zu reinigen; die meisten Flecken, inklusive Rotweinflecken, gingen super mit Spiritus raus.
Aber irgendwann kam man mit dem reinigen auch gar nicht mehr hinterher. Und ein ganz dickes Minus der Sofas ist, dass man die Bezüge nicht abziehen kann. Und durch ihre etwas extravagantere Form passen auch die gängigen Schonbezüge nicht. Nervig!
Da unsere Kleinste aber gerne Schokofinger hat, ist es noch zu früh für ein neues Sofa. Die Investition will wohl überlegt sein. (Schade eigentlich..).

Natürlich haben wir die Sofas über die Jahre gereinigt, aber es wurde immer schwieriger, nachzukommen. Vor zwei Jahren haben wir einen Kärcher Dampfdruckreiniger benutzt um die Sofas zu reinigen, aber das war sehr ätzend und ärgerlich, da die Düse auch nur sehr klein war. Das war eine Sisyphusarbeit, die Sofas waren - trotz Hochsommer - nach drei Tagen noch immer nicht trocken was auch fatal war: sie fingen nämlich an zu muffeln. Viel zu viel Reinigungswasser drang hinein, und viel zu wenig konnte wieder rausgesaugt werden mit Hilfe von Opas Wassersaugdingsbums, dessen Namen ich nicht mehr weiß.

Allerdings habe ich nun durch Zufall rausgefunden, dass man sich bei dm (wie auch Rossmann!) Hagerty-Reiniger holen kann. Dieser ist für Teppiche und Polster geeignet und kostet 19,95 €.
Das hier ist er:

Das Tolle daran ist, dass man, wie man auch schon auf der Flasche sehen kann, ein Teppich-/Polsterreinigungsgerät kostenlos dazu ausgeliehen bekommen. Das hab ich natürlich gleich probiert, und es klappte wunderbar! (Allerdings würde ich in größeren Märkten bzw. in Städten erstmal vorher anrufen, ob das Gerät verfügbar ist oder ob es vielleicht ausgeliehen ist. Manche Filialen haben auch zwei der Geräte!). Ich musste meinen Namen, Adresse, Telefonnummer hinterlassen, sagen von wann bis wann ich das Gerät haben möchte (ich hatte es 5 Tage) und die Personalausweisnummer angeben. Eine Unterschrift noch, dann durfte ich mit "meinem" Hagerty abziehen. Ein nicht gerade kleines Gerät. ;)
Der Rest geht - normalerweise - ganz einfach: Reiniger und Wasser einfüllen (steht alles auf der Flasche genau beschrieben), mit der Sprühdüse das Sofa einsprühen und mit dem Sauger absaugen. Grooooße Saugkraft, aber auch riesiger Krach. Mein Hund hat lieber das Weite gesucht. ;)

Ich schrieb oben "normalerweise", denn unsere Sofas waren schon so angegriffen, dass sie eine Vorbehandlung benötigten, die etwas kräftezerrend war.
Ich zeige euch mal, was ich meine. Das war die Lehne (m)eines Sofas vorher:

Wie angedeutet, mussten wir noch per Hand schrubben, und auch hier war mir dm behilflich. Ich habe mit Spiritus gearbeitet (da diese Behandlung für unseren Sofabezug vom Händler direkt vorgeschlagen war), außerdem habe ich ein paar Spritzer Orangenreiniger von Prowin ins Putzwasser gegeben, ehe ich mit der superpraktischen Bürste von dm (1,45 € glaube ich) geschrubbt habe. Ja, es war anstrengend, aber lohnenswert.

Danach kam der Hagerty-Polsterreiniger, den ich in das Gerät gegeben habe. Die Sofas wurden großzügig eingesprüht, und dann wurde das Wasser abgesaugt. Sehr kraftvoll!*

Wie man auf dem Bild schon erahnen kann, sind die Sofas wieder ein absoluter Hingucker. Aber ich möchte es mal nochmal richtig (bildlich) verdeutlichen, denn ich staune noch immer selbst:
Der Grauschleier ist weg, die Farben sind wieder frisch, und die (meisten) Flecken sind raus. Es klappte nicht mehr bei allen, aber es ist, wie man sieht, ein absolut deutlicher und gelungener Unterschied! Ich bin SO happy! :)

*Ich erspare euch Bilder der Brühe, die im Wassertank nach dem absaugen aufgefangen wurde. Aber ihr könnt mir glauben, Milben, Staub, Dreck und weiß der Geier was noch alles, ergeben irgendetwas schlammbrühenartiges, das einen erschaudern lässt. Und auf sowas ist man die ganze Zeit gesessen und hat man sonntags abends drauf gelümmelt. Ihgitt!