#13 Produkttest St. Antony Wein

Dienstag, 24. August 2010

Vor einiger Zeit durfte ich den Rotschiefer Riesling 2009 vom Weingut St. Antony probieren. Wein ist nicht gleich Wein, das weiß ich mittlerweile, aber obwohl ich einmal so richtig auf einer Verköstigung auf einem alten Weingut in Frankreich (Elsass) dabei gewesen bin, kann ich leider nicht mit Fachbegriffen wie "Bouquet und Abgang" dienen.
Eines kann ich auf jeden Fall sagen: Lecker!!!

Aber mal von vorne:
Die Flasche kam an und ich freute mich schon auf die Gelegenheit, diese öffnen zu können. Es dauerte zwar eine kleine Weile, aber dann war der Abend gekommen,  an dem einfach alles stimmte - die Stimmung, das Essen, die Gelegenheit.
Wir entfernten das "Schutzpapier" um den Flaschenhals und staunten nicht schlecht - ein Glasverschluss kam zum Vorschein! (Hier erfahrt ihr mehr über den sogenannten Vino-Lok). OK, kannten wir auch noch nicht, aber der Korkenzieher verschwand wieder in der Schublade.
Mit Korken haben wir auch schon unsere Erfahrungen gemacht. Wir hatten schon zerbröselnde Korken, Korken, die in der Flasche schwammen (manchmal ganz, manchmal nur zur Hälfte), Wein, der korkig schmeckte, Korkbrocken im Weinglas.. Doch, mit Korken hatten wir schon mehr oder weniger Spaß ;)
Mein Mann öffnete den Glasverschluss. Es ging ganz einfach, und das tolle, man konnte den Verschluss auch einfach wieder draufsetzen, während ein Korken hinterher nicht mehr in den Flaschenhals passt. Wir entdeckten also nur Vorteile, ergoogelten uns aber auch noch weitere Vorteile (wer mehr wissen möchte, erfährt hier mehr).
Man kann auch nicht behaupten, dass so ein Glasverschluss den Charme einer Flasche Wein zerstört. Im Gegenteil. Ich empfand den Glasverschluss als regelrecht edel. Besonders, wenn er schön im Kerzenschein schimmert ;)
Mein Mann goss den Wein in die bereitgestellten Gläser. Neugierig und fast ehrfürchtig nahmen wir sie und beguckten uns den Wein. Eine wunderschöne Farbe hatte er, goldgelb, intensiv. Der Duft war auch sehr angenehm (aber hier verlässt es mich wieder; wie gesagt, ich kann leider nichts Genaues nennen).
Laut Homepage können geübte Nasen aber dieses erkunden:

Im Duft sehr verführerisch nach frischen Aprikosen und Pfirsichen, Anklänge von Kirschen, am Gaumen sehr animierend mit viel Schmelz und Cremigkeit, sanfte harmonische Säure, sehr langer Nachhall.

Für mich als Laie war der Duft jedenfalls sehr angenehm. Ich setzte die Lippen ans Glas und probierte. Die Säure spürte ich als Erstes, aber nicht unangenehm sondern sehr weich. Der Wein ist sehr aromatisch ohne aber aufdringlich zu schmecken. Er verfügt über viel Geschmack, aber sehr guten Geschmack :)

Wer Kunde geworden ist, kann sich über eine (kostenlose) Mitgliedschaft im Club St. Antony freuen. Ebenso wie über regelmäßige Post (aber nicht nervig oft!) und besondere Angebote.

Ich habe rein gar nichts zu meckern; mein Mann und ich waren beide sehr angetan. So angetan, dass wir kurze Zeit später einen Karton mit 6 Flaschen gekauft haben - eine davon bekam mein Schwiegervater zum Geburtstag, denn er liebt gute Weine :)

Fazit: Empfehlenswert für die etwas besondereren Abende!

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