#454 {unser planet} Teil 5 - der Strand im Nichts

Samstag, 25. August 2012

Spanien ist schön. Ich war auch schonmal dort. Naja gut, auf Mallorca, um genau zu sein. Und fernab vom Ballermann. Trotzdem schön. ;)
Die Küste von Llanes soll auch sehr schön sein. Noch dazu hat sie eine ganz besondere Eigenart. Bzw. 100 m hinter der Küste, versteckt inmitten von Hügeln und Wiesen.
Inmitten des Grüns findet sich hier eine Badebucht, etwa 100 Meter vom Strand entfernt. Man möchte meinen, es handle sich um einen kleinen See, Playa de Gulpiyuri genannt. Aber wer genau hinsieht..:


Ein kleiner Strand, inmitten im Nichts, der eine Brandung hat. Kommt vor bei sehr großen Seen, aber nicht in diesen Ausmaßen bzw. mit dieser Kraft der Strömung.
Wie kommt es also, dass der Playa de Gulpiyuri sich wie ein (sehr) kleines Meer verhält?

Antwort: Der Playa de Gulpiyuri ist ans Meer angebunden. Die Brandung des Golfs von Biskaya, dessen aufgewühlte Wellen meterhoch an den Felsen der Küste züngeln, haben einen Weg durch das Höhlensystem gefunden. Es gibt sehr viele Höhlen unter den Felsen, und eine, die 100 Meter weiter im Playa de Gulpiyuri (juhu, das erste Mal auf Anhieb fehlerfrei geschrieben!) mündet. 
Das nachfolgende Video zeigt den Weg, dem das Wasser folgt, ziemlich beeindruckend (aber Achtung, bei 1:10 Min hatte ich die Lautstärke etwas zu laut und mich ziemlich erschreckt :D):

 

Man kann die Kraft erahnen, die dahinter steckt. Die Gewalt und der Druck, mit dem das Wasser durch die Höhlen schießt und schließlich doch relativ sanft im Playa de Gulpiyuri, einer Doline, ausklingt.

Auf jeden Fall sorgt es für ein einzigartiges Ereignis - dem Meeresstrand mitten in der Einöde! :)


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